Story´s

 

 

 

Wir bewegen uns und spüren heut schon unsere Fesseln

Prolog

 

Jetzt, in der Nacht die von der Dunkelheit beherrscht wird, erklingt mein stummer Schrei.

Es ist ein verletzter, gebrochener Schrei. Mancher würde wohl sagen, dass er bis ins Mark vordringe. Doch mein Schrei ist nur ein Hilferuf, eine Art Aufforderung an mich selbst.

Ein Versuch mein  aus den Bahnen geratenes Leben zu bürgen.

Doch dieser Versuch wurde bislang immer wieder von dieser unerschütterlichen Dunkelheit verstummt.

 

Dunkelheit … .

 

Es kam mir so vor als würde sie mich verfolgen. Jagen wie ein Raubtier seine Beute. Sie kam immer wieder, versuchte immer wieder an meiner Vergangenheit zu rütteln, sie mir vor Augen zu halten.  Stück für Stück gelang es ihr, das Elend was vor ihr lag vollkommen zu zerstören. Sie nagte an mir, wenn ich die Augen schloss war sie da, wenn ich versuchte nachts meinen Frieden im Schlafe zu erlangen, durch Kraftlosigkeit zusammenbrach oder Blinzelte, sie war da. Ich wusste

das es vor ihr kein Entrinnen gab, keinen Schutz, keinen Ort wo ich mich verstecken konnte. Dennoch versuchte ich zu fliehen, ihr zu entrinnen.

Irgendwann jedoch blieb ich stehen, ließ mich von der Dunkelheit verschlingen. Anfangs versuchte ich dagegen anzukämpfen, doch dann ließ ich mich fallen. Immer tiefer bis ich anfing von ihr zu leben, mich von ihr zu ergötzen. Ich fühlte mich ihr gegenüber verbunden.

 

Mancher hätte mir damals gesagt ich sein ein Wahnsinniger Mensch eine Bestie der Nacht.

Doch dies war ich weder jetzt noch damals.

 

Sinnlos wandere ich wie jede Nacht durch leeren Straßen Amsterdams.

Hier und da brennen noch die Lichter in den Häuser der Städte. Der Geruch von Abgas, Schmutz, Müll und Tod hat sich wie jede Nacht in den Dunklen Straßen Amsterdams gestaut.

Die Nacht ist eisig wie jeder ihrer vielen. Dennoch umhüllt mich nur der zarte Stoff meiner Sommerjacke. Mein kurzer Rock blitze hin und wieder unter ihm hervor. Mein langes Haar hing mir, wie immer, in sanften Wellen bis zu meinen Hüften hinab. Meine blauen Augen spiegeln wohl die Angst die Verzweiflung und den Hass wieder den ich all die Jahre gesammelt habe. Das Beben meiner Lippen ist kaum sichtbar, doch für mich ist es deutlich spürbar.

Alles ist für mich deutlich spürbar.

 Das Leid, die Frustration all die derben und schlechten Gefühle der Menschen.

 

Oft wünsche ich mir, wenn ich durch die tiefe der Nacht wandere auf der Suche nach Antworten die mein schmerzliches Dasein erleuchten sollen, zu sterben.

Egal auf welche Art und Weiße ich zu Grunde gehen soll, ich wäre erlöst. Doch irgendwas hält mich hier.

 

Wieder läuft es mir kalt den Rücken hinab. Ein Schauder sucht mich heim. Ein ungutes Gefühl macht sich in mir breit. Ich fühle den Schmerz, tief in meiner Brust. Ich kann nicht klar denken versuche es zu verdrängen, zu leugnen. Doch gelingen will es mir nicht, dazu bin ich nicht fähig. Ich suche Erlösung von den Qualen. Erlösung von den Schmerzen. Erlösung von meinem Selbst.

 

Der Schmerz versiegt. Ein Blick in den Himmel, siehe da ein Stern. Er leuchtet wie flüssiges Gold. Ist es mein Stern? Leuchtet er nur für mich?

Ein warmes Gefühl breitet sich in meiner Brust aus. Meine Gedanken schweifen ab. Schweifen in meine Vergangenheit zurück.

Als ich nun darüber nachdachte, über mein Leben, meine Vergangenheit wurde mir eines klar. Sie hatten alle samt nie recht gehabt. Damit meine ich die Menschen denen ich etwas bedeutete, die Menschen die mich liebten. Alle hatten sie doch in Wirklichkeit mich nie geliebt. Diese Tatsache trieb mir Tag für Tag einen Pflock durch mein Herz. Sie nutzen mich schamlos aus, wenn ich Wunden hatte traten sie darauf herum, rissen sie immer mehr auf. Soweit bis ich beinahe meine Besinnung verlor. Doch so war es nicht immer, oder besser gesagt Anfangs war es mir nicht bewusst.

 

Mein Name ist Jolié Kablis und das hier ist meine Geschichte.

 

Tale of woe

 

Prolog


Mein Atem wurde immer unregelmäßiger, die Hitze wurde immer stärker , mein ganzer Körper brannte vor Leidenschaft.  Ich versuchte mich ihm, entgegen zu bäumen, kein Ausweg, sein eisener Griff pinnte mich zu Boden. Immer näher kam er meinem Körper, immer intensiever wurde sein Duft. Ungeduldig biss er in meinen Hals, er versuchte mich zu necken, aus der Fassung zu locken. Kurz bevor er in mich eindrang keuchte er mir mit seiner erregten Stimme   in mein Ohr „Rin, jetzt werden wir eins!“

Ich riss die Augen auf.
Wieder, jede Nacht der selbe Traum...
Vorsichtig stieg ich aus meinem Bett.  Mein kurzes Nachtkleid bedeckte gerade so meine Oberschenkel.  Ich spürte wie mir die Farbe ins Gesicht stieg. Ob es ihm gefallen würde?
Ich verließ mein Zimmer. Kurz darauf stand ich vor einer Tür. Obwohl es dunkel war konnte ich das Namensschild deutlich erkennen.  Vorsichtig strich ich über die in das Holz gefräßte Buchstaben.

Ich Atmete nocheinmal ganz tief ein und aus bevor ich das Zimmer betrat.
Sein Duft stieg mir sofort in die Nase. Dieser Liebliche Geruch ließ mich Schaudern. Dann hörte ich es, seinen gleichmäßigen Atem.

Ich trat näher an sein Bett und strich ihm das Blonde Haar, welches durch das Mondlich leicht silber  wirkte.  Sein Haar, es roch nach Mandarine.  Es war so seidig wie mein eigenes.

Mein Herz schlug schneller, wie gerne würde ich ihn küssen, doch es war mir nicht erlaubt.
Schließlich war er doch...

„Hn.. Rin? Kannst du nicht schlafen?“
Obwohl seine Stimme so sanft war, erschrack ich.
„Ich wollte dich nicht wecken, aber ja, darf ich.. darf ich mich zu dir legen?“ flüsterte ich.
„Du brauchst nicht zu fragen, komm einfach her.“  
Ich stieg zu ihm ins Bett und kuschelte mich an ihn.
Ich liebte diese Momente, aber ich wusste das daraus niemals mehr werden würde. Denn er war mein Bruder.



Kapitel 1.0  „My Secret“

„Rin aufwachen, komm schon wir sind schon spät dran!“ Ich öffnete die Augen und erblickte meinen Bruder wie er über mir kniete. Schlagartig wurde ich rot. Und versuchte seinem Blick auszuweichen.
„Na, was hast du denn meine Kleine?“ flüsterte er in Ohr. Ich versuchte ihn zu ignorieren.
„Hey.. ignoriere mich nicht!“ . Ich gab mein bestes.
„Na warte!“
Er biss mir in den Hals und strich mit seiner Hand unter meinem Nachtkeid meine Seite entlang.
„Ah!“ ich konnte mir ein Stöhnen nicht verkneifen .
„Was machst du da? Hör auf!“
Er ließ sofort von mir ab und fing an zu lachen.
„Hahahah ich hab doch gesagt du sollst mich nicht ignorieren haha!“
Mir kamen die Tränen, er wusste zwar nicht was ich für ihn empfand aber dennoch machte man so etwas nicht bei seiner Schwester. Ich holte mit meiner Hand aus und verpasste ihm eine Ohrfeige.
„Du Idiot ich hasse dich!“ schrie ich ihn an.
„Wa- Rin warte doch das war doch nur ein Spaß!“
Ich lief zurück in mein Zimmer und ließ mich auf mein Bett fallen.
Dieser Idiot, dieser verdammte Idiot... warum muss ich ihn gerade so sehr lieben... warum?!

Dabei war das doch nicht immer so oder etwa doch?
Schließlich ist er doch mein Zwillingsbruder, wir waren zwar immer zusammen  und wir erzählten uns immer alles, trotzdem... wann hatten diese Gefühle angefangen aufzublühen?

Plötzlich klopfte es an meiner Tür.

„Rin.. ich es tut mir leid komm bitte mit, Mama und Papa warten schon auf dich. Wir wollen frühstücken.“
Ich gab keine Antwort.
„Rin.. bitte sag doch etwas“
Ich gab keine Antwort.
„Rin...“
Ich gab keine Antwort.
„Gut wie du meinst!“

Ich hörte wie er die Tür öffnete und zu mir ans Bett trat.
„Rin komm schon! Es tut mir leid, ich wollte dich nicht kränken, ich hatte nur Spaß gemacht“
„Verzieh dich Len...“
„Rin bitte.. ich.. ich verspreche dir sogar das ich dafür eine Woche deinen Abwasch machen werde!“
„Geh weg...“
„Äh- okay.. dann werde ich eine Woche deine Hausaufgabe machen!“
„...“
„Ich geh mit dir shoppen!“
„..... geh“
„Ich ... ich werde eine Woche dein Sklave sein!“

Plötzlich wurde ich hellhörig. Eine Woche mein Sklave?

„Ein Monat und ich vergebe dir“
„Okay ! Dann werde ich ein Monat lang dein Sklave sein!“

Ich blickte ihn an und grinste.  Flink und schnell stand ich auf und ging aus meinem Zimmer.
„Wenn du noch etwas von dem Toast haben willst solltest du doch beeilen Brüderchen“
„Hey warte-!“

At the peak of happiness

 

 

Eine Träne suchte sich ihren Weg über meine Wangen.
„Hast du mir nicht versprochen das du nicht weinen würdest wenn wir es tun?“, stöhnte er und stieß fester in mich.
„Ah! Aber es tut so schre-“ er drängte mir einen Kuss auf.
Ohne Rücksicht auf mich drang er mit seiner Zunge in meinem Mund ein und erforschte ihn.
Ich ließ mich auf das Spiel ein und wenige Sekunden später war ein gefecht der Leidenschaft zwischen uns ausgebrochen.
Das Schmerzende Gefühl in meinem Unterleib war verschwunden, statt dessen machte sich ein warmes Gefühl der Lust in mir breit.
Immer intensiever wurde unser Spiel, schneller, härter und ohne Hemmungen vereinten wir uns.
„Rin-chan ich.. komme“
„Hi-kun bitte komm Ah! Auserhalb!“ flehte ich keuchend.
Doch schon im nächsten Moment ergoss er sich in mir.
Mein Unterleib zog sich zusammen und schließlich kam auch ich.

Sein Körper sackte auf mir zusammen und sein Duft stieg mir in die Nase.
Sanft küsste ich seine Stirn und hoffte inständig das seine Ignoranz keine Folgen haben würde.
„Rin-chan? Ich liebe dich“ flüsterte er bevor er einschlief.
In diesem Moment waren all meine Sorgen verflogen. Wir lieben einander und falls es passieren würde, würden wir das gemeinsam durchstehen.
Ja, ich war mir ganz sicher- schließlich liebten wir einander.
Mit einem leisen –ich dich auch- schlief auch ich ein und versank in einen tiefen Schlaf.




Der Morgen danach verlief stressig. Wir hatten beide verschlafen und  während er duschte, suchte ich unbeholfen unsere Kleidung zusammen die wir am Tag davor achtlos durch den Raum geworfen hatten. Dennoch konnte ich mir ein lächeln nicht verkneifen. Es war als wären wir wie zwei frisch verheiratete.

Dabei hatten wir gerade unseren Highschoolabschlusch hinter uns  und hatte erst vor kurzem angefangen zu studieren. Er studierte Medizin und ich studierte Literatur. Wir kannten uns zwar schon von unsere Kindheit an, aber  dieses Intime beieinander sein war neu für uns. Gestern war es nun soweit gewesen, Wir hatten miteinander geschlafen. Ich hatte mich für ihn aufgehoben.  Wir waren gerade erst seit 2 Wochen zusammen.  Hidan machte den ersten Schritt und fragte ob ich nicht mit ihm ausgehen wollte. Ich sagte ja. Ich entschied mich auch dafür zu ihm zu ziehen. Meine Eltern meinte es sei in Ordnung, seine Eltern hingegen mochten mich nicht wirklich. Von Anfang an fanden sie mich zu aufgedreht, aber solange ich bei Hi-kun war, war es mir egal was sie von uns dachten.

„Rin, die Dusche ist frei.“
„Ja, ich komme!“ rief ich zurück und legte unsere Kleidung aufs Bett.
„Frühstücken wir auf dem Weg?“ fragte ich ihn.
„Ja klar können wir machen.“ Dann verschwand er in unser Schlafzimmer.

Eine halbe Stunde später erreichten wir die Universität. Wir wurden bereits von unseren Freunde erwartet.
„Hey! Rin! Hidan! Ihr beide kommt ja spät was hat euch den aufgehalten un?“ rief uns Deidara zu.
„Man sei nicht immer so laut, ich bin mir sicher sie wollten das nicht heraus schreien“ mante ihn ein genervter Kisame.  „Wo stecken den die anderen?“ fragte ich die zwei verblüfft.
„Ita und Zetsu sind schon im Unterricht, Agrawissenschaft fängt ja immer eine Stunde früher an und Pain und Konan machen mal wieder blau .. du weißt schon.“ Erzählte uns Kisame.
„Irgendwan werden die zwei nocch erwischt“ meinte ich.
„Ah du weißt wie das läuft, sie sind außerdem die Ältesten von uns und haben bald ihr Studium abgeschlossen, lass ihnen den Spaß, un“ gab Dei mir als Antwort.
„Wie du meinst“ sagte ich noch zum Abschluss ehe ich mich von allen verabschiedete und in meine Literaturvorlesung veschwand.

Ich dachte das mein Leben kaum besser sein könnte.
Doch da hatte ich mich gründlich geirrt.

Nach ungefähr einer Woche plagten mich Morgens Übelkeit und Nachtmittags Fressattacken.
Ich war gerade mit Konan in einem Café als der Kellner uns unsere Bestellungen brachte.
„Sag mal Rin? Ist alles okay mit dir? Ich meine du hast da zwei Kuchen vor dir stehen“
„Ja, ja alles gut Konan... ich..“ Nein, nichts war in Ordnung. Ich hatte Angst. Angst vor einer Antwort die ich schon wusste.
„Konan?“
„Ja  Liebes?“
„Ich denke ich bin schwanger...“
Als ich ihr geschocktest Gesicht sah wollte ich am liebsten davon laufen.
„Wie, hattet ihr keinen Schutz verwendet?“
„Nein...  Hidan meinte es  würde mir wehtun... und die Pille verwende ich nicht.“
„Und ihr habt trotzdem? Rin das- du bist noch viel zu jung für ein Kind!“
„Ich weiß, es ist noch nicht sicher, nur eine Vermutung, ich .. hatte ihm gesagt er soll außerhalb, aber er hörte nicht auf mich.“
„Na klar hat er nicht darauf gehört, er ist ein Mann! Er war von dir so angetan das er nichts mitbekommen hat“
„Ich.. würdest du mit mir den Test kaufen?“ bat ich Konan.
„Ja klar kleines, komm wir gehen sofort!“
Wir bezahlten und machten uns anschließend auf den Weg zu einer Drogerie.

Nach einer Stunde sahs ich bei Konan zu Hause auf der Toilette. Sie wartet vor der Tür.
„Gehts dir gut?“
„Ja..“
„Konan? Kannst du bitte hereinkommen?“
Sie öffnete die Tür und ich sah sie aus weinenden Augen an.
„Engelchen komm her“, sie nahm mich in ihre Arme und drückte mich ganz fest an sie,“ es wird alles gut, wir finden einen Weg. Außerdem seit ihr dann ja wirklich eine kleine Familie, so wie du es dir immer gewünscht hast!“ Sie versuchte mich aufzubauen.
Ja sie hatte recht, wir würden nun wirklich eine kleine glückliche Familie werden.


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